Aktuelles Romanprojekt

 

Ein verschollener Stummfilm. Ein Familiengeheimnis. Eine große Liebe, die Jahrzehnte überdauert.

 

Schauplatz: Berlin in den 1920er Jahren


Das Zentrum der deutschsprachigen Filmindustrie. Deutsche Stummfilme sind weltweit stilistisch und künstlerisch richtungsweisend, locken die Massen trotz Inflation und Armut in die Kinosäle. Expressionistischer Horror wie „Nosferatu“ oder „Das Cabinet des Dr. Caligari“ und futuristische Spektakel wie „Metropolis“ sind auch heute noch vielen Zuschauern ein Begriff.

 

Aber während uns Namen wie Ernst Lubitsch, Fritz Lang oder F.W. Murnau im Gedächtnis geblieben sind – Männer, die als Pioniere und Visionäre gelten – ist nur wenig über die Filmemacherinnen jener Epoche bekannt. Dennoch gab es sie: Erfolgreiche Frauen hinter der Kamera, deren Namen jedoch größtenteils vergessen sind.

 

Mit dem Aufkommen des Tonfilms Ende der 1920er Jahre verlor der Stummfilm in kürzester Zeit an Bedeutung. Traurig aber wahr: Die Studios zerstörten den Großteil ihres Bestands, da sie ihn als wertlos erachteten. Heute gelten über achtzig Prozent aller Stummfilme als verschollen.

 

 

Gefördert durch ein Stipendium im Rahmen von „Neustart Kultur“